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Kein Wasser, keine Performance – Darum müssen Sporttreibende richtig trinken

 

Im Alltag fällt der Flüssigkeitsverlust, den wir durch Zufuhr von Wasser und anderen Flüssigkeiten zu uns nehmen müssen, meist kaum auf. Schließlich schwitzt der menschliche Körper langsam und auch die Flüssigkeit, die dem Körper durch den Atem verlässt, ist kaum wahrnehmbar.
Anders ist dies beim Sport, denn dort verliert der Körper je nach Intensität mehrere Liter pro Stunde. Der Flüssigkeitsverlust ist hier nicht nur merklich, sondern schlägt sich auch negativ auf die Leistung nieder.
Um diesen Flüssigkeitsverlust und die mit dem Schweiß ausgeschwemmten Mineralien auszugleichen, müssen insbesondere Sportler genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Nur so können Sie Kopfschmerzen, einem ermatteten Kreislauf, Schwindel und Muskelkrämpfen gezielt vorbeugen.
Die Faustregel hierfür ist einfach: Jeden Milliliter verlorener Flüssigkeit muss der Körper zurückbekommen. Doch ganz so einfach ist es in der Praxis nicht.

 

Ist Wasser die beste Flüssigkeitsversorgung?

Natürlich ist es für Sportler naheliegend, den Flüssigkeitsverlust mit Wasser auszugleichen. Mineralwasser ist auch eine ganz exzellente Möglichkeit, den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen, denn neben dem Wasser enthält dieses auch eine hohe (und natürliche) Konzentration an Mineralstoffen, die der Körper mit jedem Schluck aufnehmen kann.

Auch das Leitungswasser in Deutschland ist von ausgezeichneter Qualität. Die Mineralstoffkonzentration ist hier zwar nicht ganz so hoch wie bei natürlichem Mineralwasser, doch ungesund ist deutsches Leitungswasser in keinem Fall. Das Informationsportal Netzsieger.de weist im Bericht darauf hin, dass das Leitungswasser allerorten bedenkenlos zum Verzehr geeignet ist.

Natürlich gibt es regionale Unterschiede, das Wasser im Süden ist eher weich, im Norden eher hart. Dies liegt an den unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten und tatsächlich ist das Wasser im Norden der Republik gesünder.

Es gibt natürlich auch Wundermittel aus Zucker, Elektrolyten und Flüssigkeit, die gerade Sportlern immer wieder ans Herz gelegt werden. Softdrinks wie Cola, Fanta, Limonade oder Malzbier mögen den Anschein eines Durstlöschers wecken, doch de facto entziehen sie dem Blut durch die hohe Zuckerkonzentration eher Wasser.

Isotonische Getränke dagegen können eine gute Idee sein, sind jedoch auf Leistungssportler zugeschnitten. Ein Fußballspieler bekommt so vor der Verlängerung den entscheidenden Kick. Für Hobbysportler reicht natriumreiches Mineral- oder Leitungswasser. Wer gesund isst, dem stehen   genügend Reserven zur Verfügung, um den Mineralstoffhaushalt aufzufüllen.

 

Der richtige Zeitpunkt – Wann lohnt sich Wasser wirklich

Grundsätzlich sollten Sportler und Nicht-Sportler gleichermaßen über den Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken. So kann der Körper die Flüssigkeit am besten aufnehmen und verarbeiten. Der Durst ist bereits ein Warnsignal, es folgen Dehydrationserscheinungen wie Konzentrationsschwächen oder ein schwacher Kreislauf.
Ohne sportliche Betätigung sollte ein erwachsener Mensch zwischen 2,5-3 Litern pro Tag zu sich nehmen, der zusätzliche Verlust durch Schweiß muss ebenfalls ausgeglichen werden. Im Zweifelsfall sollte eher etwas zu viel Wasser als zu wenig getrunken werden.

Stehen sportliche Großevents an – wie ein Halbmarathon am Wochenende -, so sollte der Körper bereits mehrere Tage in der Vorbereitung optimal mit Wasser versorgt werden.
Doch auch vor dem täglichen Training sollte der Körper bestens versorgt sein, bis eine halbe Stunde vor Training kann noch genug Wasser verzehrt werden. Anschließend, und beim Sport, sollten nur noch kleine Schlucke getrunken werden. Im Training kann der Körper nicht mehr beliebig viel Wasser aufnehmen. Entsprechend wichtig ist es, gerade beim Sport gleichmäßig zu trinken und nicht auf den Durst zu warten.

 

Das Wasser macht die Leistung

Beim Sport ist die Leistung entscheidend und der Leistungsverlust macht sich häufig erst viel zu spät bemerkbar. Auf der Strecke lahmen die Beine, die Sprints zünden nicht mehr richtig und die gedankliche Präsenz ist nicht mehr ausreichend, um schnelle Entscheidungen zu treffen. Dann allerdings ist es meist zu spät, das Defizit aufzuholen.
Wer aber schon vor dem Training und im Alltag genug trinkt, der bleibt auch beim Workout fit.



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