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Gesunde Ernährung verbessert den körperlichen Zustand

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Wer an gesundheitlichen Problemen leidet, sollte immer auch die Ernährungsweise beachten. Übergewicht führt zu diversen Schmerzen am Bewegungsapparat. Kein Wunder, wer viel zu viele Kilos auf die Waage bringt, muss zusätzliches Gewicht herumschleppen. Stark übergewichtige Menschen belasten ihre Sehnen und Bänder deutlich mehr als Personen mit Normalgewicht. Dabei geht es sicher nicht darum, sich an den Magermodells aus Fernsehen und Modezeitschriften zu orientieren. Das persönliche Wohlfühlgewicht ist individuell und liegt bei jedem Menschen in einem anderen Bereich.

Wer auf gesunde Art und Weise abnehmen möchte, sollte sich von Radikaldiäten fernhalten. Reduziert man die Energieaufnahme für einige Zeit drastisch, sind Heißhungerattacken vorprogrammiert. Sogenannte Formula Diäten, wo alle oder einzelne Mahlzeiten durch einen Shake ersetzt, versprechen schnellen Erfolg. Isst man nach der Hungerphase jedoch wieder normal, nimmt man das verlorene Gewicht rasch wieder zu. Langfristig zum Ziel führt eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Eine gute Orientierungshilfe für ausgewogene Mahlzeiten bietet die Ernährungspyramide.

 

Den Grundstein bilden kalorienarme Getränke. Mindestens 1,5 Liter Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Fruchtsäfte werden empfohlen. Als Energielieferanten dienen kohlenhydrathaltige Produkte, am besten aus Vollkorn. Obst und Gemüse sollte man mindestens fünfmal pro Tag verzehren. Säfte aus Gemüse und Obst als wahrhafte Fitness Booster und ein Glas davon gilt als eine Portion. Meistens landet Fleisch und Wurst zu oft am Teller, als Alternative rät die Ernährungspyramide, mindestens einmal pro Woche Fisch zu verzehren.

Hochwertigen Fette bieten optimalen Schutz vor Herz- Kreislauferkrankungen. Fette waren lange Zeit als Dickmacher verteufelt. Anhand der neuesten Erkenntnisse dürfen hochwertige Pflanzenöle jedoch in der gesunden Ernährung nicht fehlen. Verzichten sollte man allerdings auf den täglichen Schokoladeriegel oder die Tüte Chips abends vor dem Fernseher. Ab und zu darf und sollte man sich sogar Leckereien wie Torte, Kuchen oder Pizza gönnen, jedoch sollten diese fett- und zuckerhaltigen Produkte nicht täglich auf dem Speiseplan stehen.

 

Ohne Kaloriendefizit kein Gewichtsverlust

Der Mechanismus, wie man Gewicht verliert, ist einfach erklärt. Man darf nicht mehr Kalorien zu sich nehmen als der Körper verbrennt. Um Kilos zum Schmelzen zu bringen, muss ein Kaloriendefizit erreicht werden. Viele Menschen glauben, mit drastischer Nahrungsmittelzufuhr schneller oder besser abnehmen zu können. Dabei macht der Körper jedoch schnell einen Strich durch die Rechnung. Der menschliche Organismus hat nämlich Muster gespeichert, die man nicht durch radikale Diäten durchbrechen kann. Hat man zum Beispiel einen Energiebedarf von 2000 Kalorien und führt nur die Hälfte zu, springt der Hungermodus an. Der Körper lernt, mit weniger Kalorien auszukommen.

Experten empfehlen ein Defizit von 20 bis 25 Prozent des Gesamtbedarfs. Zur Berechnung der täglich verbrauchten Kalorien kann man diverse Formeln verwenden. Die einfachste Berechnung des Grundumsatzes geht davon aus, dass man pro Stunde und Kilogramm Körpergewicht eine Kalorie verbraucht (bei Frauen wird ein Wert von 0,9 Kalorien pro Stunde und Kilogramm angenommen). Ein 90 Kilogramm schwerer Mann benötigt also in völliger Ruhe 2.160 Kalorien.

Kaum jemand liegt jedoch bewegungslos den ganzen Tag auf dem Sofa oder im Bett. Beim Autofahren, bei diversen Haushaltstätigkeiten, im Büro oder einfach beim Sitzen werden schon mehr Kalorien verbrannt als in völliger Ruhe. Den Grundumsatz kann man mittels einer Atemgasanalyse in verschiedenen Instituten messen lassen. Im Idealfall behält man jedoch nicht nur die Energiezufuhr im Auge, sondern erhöht den Umsatz durch Bewegung.

Zusätzliche Bewegung schmeißt den Kalorien-Verbrennungsmotor an. Dabei wird nicht nur mehr Energie verbrannt, man kräftigt auch den Körper. Wichtig dabei ist, dass man eine Sportart wählt, die richtig Spaß macht. Es muss nicht unbedingt Laufen oder Radfahren sein, auch Trampolin springen, Schwimmen oder Teamsportarten sind super zum Abnehmen geeignet.

 

Bestimmung des Kalorienverbrauchs mittels der Atemgasanalyse


Mit der Atemgasanalyse lassen sich Ruhemessungen, Stoffwechselanalysen und Leistungsdiagnostiken erstellen. Die Atemgasanalyse, auch Spiroergometrie gennant, ermittelt den Kalorienverbrauch in Ruhe oder unter Belastung. Dies ist nützlich für Menschen, die abnehmen wollen aber auch für Leistungssportler, die ihre Leistungsfähigkeit bestimmen möchten.

Bei der Atemgasanalyse bei uns im Zentrum, wird keine Maske vor den Mund gesetzt. Ein Mundstück mit Nasenklammer reicht vollkommen aus und macht die Analyse für den Kunden angenehmer. Durch modernste Geräte ist es möglich die kleinsten Moleküle im Atem zu analysieren und somit genauste Ergebnisse, entweder über die momentane Kohlenhydrat- und Fettverbrennung zu bekommen oder den Kalorienverbrauch in Ruhe zu ermitteln. Darüber hinaus wird auch das Volumen der Lunge und somit die Sauerstoffaufnahmekapazität bestimmt.

Die Ergebnisse werden anschließend gespeichert und können bei der nächsten Atemgasanalyse abgerufen werden um die vorherigen Werte vergleichen zu können.



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