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Zuckerfreie Patisserie – Süßes kann auch gesund sein!

Gleem

 

Was an Süßigkeiten ungesund ist

Schauen wir uns an, welche Süßigkeiten es handelsüblich zu kaufen gibt. Auf  90 % aller Schokoladentafeln stehen folgende Zuateten: ein wenig Kakaomasse, einiges an Zucker, etwas Lezithin (Emulgator) und bei Milchschokolade zusätzlich Molkepulver. Verarbeiteter Zucker liefert dem Körper nur lehre Kohlenhydrate und entzieht ihm Nährstoffe, um den Zucker zu verstoffwechseln. Lezithin als Emulgator verbessert die Bindung zwischen den einzelnen Zutaten, damit alles schön gleichmäßig aussieht. Einen praktischen Nutzen oder biologische Wertigkeit besitzen Emulgatoren nicht. Die Kakaobutter für konventionelle Schokolade wird oft desodoriert, um geruchs- und geschmacksintensive Begleitstoffe zu beseitigen.

Grundsätzlich gibt es kaum eine Nascherei, die frei von Zucker, Gluten (Getreide) und tierischen Eiweißen (Ei und Milch) ist. Für viele Menschen stellt das allerdings ein großes Problem dar. Der eine kann bestimmte Zutaten nicht essen, der andere möchte bestimmte Dinge nicht essen.

 

Wie man Schokolade gesund herstellt

Minz_RawnieDie wichtigste Zutat für Schokolade ist natürlich die pure Kakaomasse. Wenn die Kakaobohnen nach der Ernte fermentiert und getrocknet sind, werden sie vermahlen. Dabei trennt sich die Kakaobutter immer weiter von der Kakaomasse bis zum Schluss nur noch Kakaobutter und Kakaopulver übrig bleibt. Da es die pure Kakaomasse nicht so leicht zu kaufen gibt, verwendet man zuhause am besten Kakaobutter und Kakaopulver zum anrühren von Schokolade.

Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Kakaobutter nicht behandelt wurde und das Kakaopulver keine Säure-Stabilisatoren beinhaltet.
Das perfekte Süßungsmittel für die Schokolade ist Honig. Wenn man auf nachhaltige Imkerei achtet und kaltgeschleuderten Honig kauft, enthält dieser noch alle vollwertigen Nährstoffe, Proteine, Enzyme, Vitamine, Mineralstoffe und feine Aromen.
Schokolade hat viele vorteilhafte Nähr- und Vitalstoffe, aber auch viel Energie. Diese Energiezufuhr müssen wir uns erst verdienen oder die Schokolade einfach in Maßen genießen.

 

Welche Wirkung haben die Zutaten gesunder Schokolade

Die Flavonoide und Polyphenole (Antioxidantien) der Kakaobohne schützen vor freien Radikalen. Freie Radikale sind kleine, unvollständige Moleküle in unserem Körper, die, um sich selbst zu reparieren dem nächstbesten heilen Molekül (z. B. aus der Zellmembran, Proteinen oder der DNA) das benötigte Elektron stehlen. Bevor das freie Radikal ein Elektron aus einer gesunden Zelle oder von einem wichtigen Protein entzieht, gibt das Antioxidant freiwillig ein Elektron ab und neutralisiert es. Deshalb brauchen wir Antioxidantien. Natürlich liefern auch andere Lebensmittel wie Açai-Beeren, Heidelbeeren und Superfoods Flavonoide und Radikalfänger. Doch in den Kakaobohnen stecken außerdem noch Kalzium, Eisen, Zink, Kupfer, Kalium, Mangan und die Vitamine A, B1, B2, B3, C und E. Und zudem ist Schokolade einfach lecker.

Kakaobohnen sind eine sehr gute Arginin-Quelle (essentielle Aminosäure zur Durchblutungsförderung und Immunstärkung) und enthalten viel Magnesium. Magnesium sorgt dafür, dass sich unsere Muskeln entspannen oder beim Sporttreiben mehr Energie erzeugen können. 200 g Schokolade würden ausreichen, um den Tagesbedarf (400 mg) eines Erwachsenen an Magnesium zu decken. Was natürlich keiner essen würde, aber essen könnte 😉
Viele sagen übrigens, dass Schokolade gute Laune macht. Allerdings reichen Phenlethylamin,Theobromin und Tryptophan (Vorstufe vom Serotonin, dem Glückshormon) in ihrer Menge nicht aus, um unsere Glücksgefühle zu beeinflussen. Es steckt mehr Psychologie dahinter. Vereinfacht kann man sagen, dass durch ein Stück Schokolade Erinnerungen und Emotionen geweckt werden, die wiederum Botenstoffe (Dopamin) und unser Belohnungszentrum (Nucleus accumbens) aktivieren und einen glücklich stimmen.

Allerdings wirkt das Theobromin im Kakao sehr anregend. Da es an Gerbstoffe gebunden ist, wird es aber viel milder und gleichmäßiger an den Körper abgegeben als das Koffein in Kaffee. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass besonders Rohkost-Schokolade, die noch wirklich alle Nährstoffe beinhaltet, sehr wach hält.

 

Rezept zum SelbermachenGleem_Produktion

Für eine 100 g Tafel Schokolade nehmen wir

  • 55 g Kakaobutter
  • 10 g Kakaopulver
  • 35 g Honig (oder das Süßungsmittel seiner Wahl)

 

Die Zutaten werden über einem dampfenden Topf erwärmt. Wichtig hierbei ist, dass der Topf hoch genug hängt, dass die Metallschüssel nur handwarm wird (max. 34°C). Denn so verhindert man das schmelzen zwischen den Fingern, wenn man die Schokolade später essen möchte. Außerdem verflüchtigen sich die ersten wichtigen Nährstoffe wie Vitamin C ab einer Temperatur von 38°C.

Man muss einige Zeit warten, zwischendurch umrühren und kann parallel auch noch andere Aufgaben erledigen, bis die Schokolade so weit ist, um in Form gegossen zu werden. Danach stellen wir sie kurz in den Kühlschrank, lagern sie aber nach dem Abkühlen bei Zimmertemperatur.

 

 

Version 2
gleem ist zuckerfrei. gleem ist natürlich. Und gleem ist das pure Glück für Schokoladen-Fans, die nicht alles essen können oder wollen. Als Raw Food Manufaktur und erste Paleo Patisserie entwickelt Anna Gliemer aus wenigen, hochwertigen Zutaten einzigartige Köstlichkeiten, bei denen die perfekte Balance von Geschmack und Nährstoffen stimmt.

 

Ganz ohne Zucker, Gluten, Milch oder Ei. Dafür in bester Rohkost- und Bio-Qualität, fair gehandelt und handgemacht in Hamburg.

Mehr Infos gibt es unter www.gleem.de oder unter www.startnext.com/gleem wo derzeit die Crowdfunding Kampagne von gleem läuft, die sich über viele Unterstützer freut.

 

 

 Fotografie: Bastian Pengel


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