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6 hilfereiche Tipps für ein gesundes Raumklima

 

Die Menschen in den Industriestaaten verbringen rund 90 % des Tages in einem geschlossenen Raum. Ob bei der Arbeit, auf dem Sofa oder im Schlaf: Wann immer wir uns in einem geschlossenen Raum befinden, sollte darauf geachtet werden, dass die Luft, die wir atmen, gesund ist. Mit unseren 6 Tipps für ein gesundes Raumklima förderst du nicht nur deine Gesundheit, sondern schützt dich auch effektiv vor Krankheiten.

 

Tipp 1: Richtig lüften!

Dabei handelt es sich wohl um unseren wichtigsten Tipp, weil darauf alle anderen Ratschläge zum gesunden Raumklima aufbauen. Lüften bringt dir nichts, wenn du es falsch einsetzt. Man unterscheidet drei verschiedene Arten von Lüften:

  1. Stoßlüften: Mehrmals am Tag die Fenster 10 Minuten lang weit öffnen. So kann ein Luftaustausch erfolgen.
  2. Querlüften: Mehrmals am Tag gegenüberliegende Fenster oder gegenüberliegende Türen 5 Minuten lang weit öffnen. So kann ein Durchzug entstehen.
  3. Kipplüften: Fenster bleiben für ca. eine Stunde gekippt. Aber Achtung: Durch stundenlanges Kippen kann an ausgekühlten Bauteilen Feuchtigkeit kondensieren und dann zur Bildung von Schimmel führen.

Der Sinn des Lüftens? Die Luftqualität verbessert sich, weil Frischluft in den Raum strömen kann. Ein ausgewogenes Verhältnis von trockener und feuchter Luft sollte erzielt werden – wie das geht, erfährst du in Tipp 2-5.

 

Tipp 2: Wäsche aufhängen, um den Raum feucht zu halten

Der Grad der Luftfeuchtigkeit hängt auch mit der Höhe der Raumtemperatur zusammen, deshalb kennst du dieses Problem vor allem aus den Wintermonaten: Die trockene Raumluft, die störende Beschwerden auslösen kann. Spannende und trockene Haut, raue Lippen und ein trockener Hals. Niesreiz, Heiserkeit oder gar Entzündungen der Atemwege sind die Folge.

Für deine Gesundheit ist eine Raumfeuchtigkeit zwischen 30 % bis 45 %ideal. Unter 30 % sollte der Feuchtigkeitsgrad nicht fallen, da man sich so leichter Grippeviren einfangen kann. Vorsicht ist in den Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, wie Bad oder Küche, geboten. Durch das Duschen und Abspülen erhöht sich die Luftfeuchtigkeit, deshalb sollte für eine gute Belüftung gesorgt werden, ansonsten kann Schimmel entstehen.

Unser Tipp: Erhöhe die Luftfeuchtigkeit, indem du bei offener Türe duscht und deine Wäsche in der Wohnung zum Trocknen aufhängst. In den Wintermonaten kann ein feuchtes Tuch auf der Heizung für eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgen.

 

Tipp 3: Temperatur anpassen, um trockene Luft zu vermeiden

Vor allem im Schlafzimmer ist es wichtig, für eine gesunde Lufttemperatur zu sorgen, da sie für einen erholsamen Schlaf essenziell ist. Die richtige Schlafzimmer-Temperatur hängt zwar von individuellen Gewohnheiten ab, liegt aber im Schnitt zwischen 16 und 18 Grad.

Die Temperatur in Arbeitsräumen sollte zwischen 18 und 25 Grad liegen. Bei körperlicher Anstrengung darf sie auch darunter liegen, sie sollte allerdings die 12-Grad-Marke nicht unterschreiten.

 

Unser Tipp: Wenn es im Sommer heiß wird, kann eine Klimaanlage dafür sorgen, dass die Raumtemperatur die Grenze für eine gesunde Lufttemperatur von 25 Grad nicht überschreitet. Solltest du über kein Kühlgerät verfügen, helfen Rollläden.

 

Tipp 4: Schadstoffe beseitigen!

Um ein gesundes Raumklima zu erhalten, musst du den Raum selbst auf die Probe stellen: Wo könnten sich Schadstoffe verstecken? Teppiche, Kamine, Möbel und Textilien: Sie alle können Schadstoffe anziehen oder sogar ausströmen.

Deshalb sollten du dein Kissen und Vorhänge regelmäßig lüften und waschen. Verschiedene Polstermöbel können beispielsweise mit Essigwasser behandelt werden, um unliebsame Gerüche zu entfernen oder um die Oberflächen zu desinfizieren. Teppiche muss man regelmäßig ausklopfen und Kamine soll man hie und da reinigen lassen.

 

Tipp 5: Schimmel verhindern mit dem richtigen Feuchtigkeitsverhältnis

Wenn du die Luftqualität verbessern möchtest, dann lautet dein schlimmster Feind: Schimmel! Um diesen gar nicht erst entstehen zu lassen, musst du für einen optimalen Luftaustausch sorgen. Ansonsten kann sich der gesundheitsschädigende Befall immer weiter ausbreiten.

Um Schimmel vorzubeugen solltest du darauf achten, dass die Feuchtigkeit im Raum nicht zu hoch ist. Oft hilft da schon das Trockenwischen von nassen Flächen. Im Alltag bedeutet das, dass man die Bildung von Kondensat vermeiden muss. Folgende Tipps helfen dabei:

  • im Sommer nur morgens und abends lüften
  • Dampfabzug nutzen
  • nach dem Duschen trockenwischen und lüften
  • eine Luftumwälzung hinter den Schränken ermöglichen

 

Tipp 6: Sauerstoff ist alles!

Der Mensch benötigt Sauerstoff, um zu atmen. Deshalb solltest du dafür sorgen, dass der Sauerstoffgehalt in einem geschlossenen Raum hoch genug ist. Befindet sich zu wenig Sauerstoff und zugleich mehr COin der Luft, dann kann sich das auf Ihre Konzentration auswirken. Du wirst müde und schlapp oder bekommen Kopfschmerzen. Das beste Mittel für genug Sauerstoff ist deshalb eine ausreichende Belüftung. Außerdem lohnt es sich, den natürlichsten Sauerstoff-Produzenten von allen anzuschaffen: Pflanzen!

So sorgst du für ausreichende Sauerstoffzufuhr während dem Schlafen:

Um in der Nacht möglichst lange von guter Luftqualität zu profitieren, solltest du bereits am Morgen den Raum und die Bettwäsche gut durchlüften. Auch das Lüften vor dem Zu-Bett-Gehen tauscht abgestandene Luft noch einmal aus. So sorgst du für genug Sauerstoff in der Nacht und erholst dich im Schlaf.

Mit diesen sechs Tipps kannst du für ein gutes Raumklima sorgen, in welchem du und deine Familie gesund leben. Noch besser allerdings, als der Aufenthalt in einem gut belüfteten Raum, ist ein Ausflug in die freie Natur, denn dort ist die Luft am besten!

 



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