Skip to main content

Zahnpflege – Die besten Tipps und Tricks für ein strahlendes Lächeln

Zahnpflege

Schöne Zähne sorgen für einen positiven ersten Eindruck und sind als optisch attraktives Merkmal tief in den Köpfen der Menschen verwurzelt. Darüber hinaus sind sie aber auch ein essenzieller Bestandteil des Körpers, werden täglich vielfach gebraucht und sogar zum deutlichen Sprechen sind sie um Grunde unabdingbar. Nicht zuletzt gehören Zahnschmerzen außerdem zu den unangenehmsten Schmerzen überhaupt, können langfristig einschränken und im Alltag eine stetige Belastung sein.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, ist eine gute und regelmäßige Zahnpflege also entsprechend wichtig – ganz gleich, ob durch das Zähneputzen, die Behandlung beim Arzt oder gar eine spezielle und besonders schonende Ernährung, die Möglichkeiten der Zahnpflege sind zahlreich.

 1. Regelmäßig Zähne putzen – Wie viel ist genug?

Die Regel „drei Minuten Zähneputzen ist ideal“ hält sich hartnäckig in den Köpfen der Leute, auf einer wissenschaftlichen Basis wurde sie allerdings nie begründet. Stattdessen benötigen die meisten Menschen eher rund fünf Minuten, um die meisten Beläge zu entfernen, so Professor Stefan Zimmer, Chefarzt und Inhaber des Lehrstuhls für Zahnerhaltung und präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke. Andererseits ist jedes Gebiss individuell, sodass sich auch die Putzdauer nicht verallgemeinern lässt. Faktoren wie das Alter oder die manuelle Geschicklichkeit spielen dabei eine große Rolle, aber auch die Putztechnik sollte richtig angewandt werden. Eine Möglichkeit, um die eigene individuelle Putzdauer zu ermitteln, ist die Nutzung von Zahnfärbetabletten. Nachdem sie eingenommen wurden, wird einfach so lange geputzt, bis keine Verfärbungen mehr sichtbar sind. Zudem stellt sich oftmals auch die Frage, wie oft eigentlich am Tag geputzt werden soll. Wird ordentlich geputzt, so genügen in der Regel bereits zweimal, außerdem sollte auch mindestens einmal am Tag Zahnseide verwendet werden. Noch besser werden weit auseinanderliegende Zahnzwischenhälse außerdem mit Interdentalzahnbürsten gereinigt, allerdings sollte hier auch die richtige Handhabung beherrscht werden, die beispielsweise hier näher erläutert wird.

2. Elektrische oder manuelle Zahnbürste?

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Zahnbürsten, die sich entweder elektronisch oder mit der Hand bedienen lassen. Beide Varianten stellen die Hygiene im Mund meist effektiv sicher, wenngleich sie ebenfalls ihre Vor- und Nachteile haben. Tatsache ist, dass die elektrische Zahnbürste einfach sehr viel schneller ist, denn mit ihren sehr hohen Schwingungszahlen kann sie bis zu 40.000 Umdrehungen in der Minute erreichen. Beläge werden demnach also schneller entfernt, zudem ist sie aber auch schonender für Zahnfleisch und Zahnschmelz. Trotz allem wird die Handzahnbürste allerdings noch immer von vielen Menschen bevorzugt, was sicherlich auch an der Gewohnheit liegt. Andererseits fühlen sich die Zahnoberflächen nach der Reinigung mit der Handzahnbürste aber auch subjektiv glatter an und wirken somit sauberer. Dies ist übrigens keineswegs Einbildung, denn verschiedene Tests belegen, dass die Handzahnbürste der elektrischen Variante in nichts nachsteht, sofern die richtige Putztechnik und Zahnseide angewandt werden. Beide Varianten sind sich demnach also durchaus ebenbürtig, am besten sollten sowohl die Handzahnbürste als auch die elektrische Zahnbürste daher einfach angetestet werden.

3. Vorsicht bei der Zahnpasta

Neben der Zahnbürste ist die Zahnpasta das wohl verbreitetste Zahnpflegemittel, wobei allein die Zahnpasta allerdings schon eine Reinigungswirkung von rund 80-90 % übernimmt. Heutzutage fällt auf, dass für Zahnpasta weitaus mehr Werbung gemacht wird als für Zahnbürsten, tatsächlich ist es aber so, dass vor allem die Putztechnik den Erfolg ausmacht. Zudem neigen viele Menschen dazu, besonders viel Zahnpasta zu verwenden, getreu dem Motto „viel hilft viel“. Zahnpasta hat allerdings nicht nur einen pflegenden Effekt, sie kann in zu großen Mengen auch schädlich sein. In ihr befindet sich neben Wasser, Fluoride, Geschmacksstoffen auch der sogenannte Putzkörper, ein feines Schleifmittel, welches die Beläge besser von den Zähnen entfernen soll. Bei starkem Putzen kann so allerdings auch die oberste Schicht des Zahnschmelzes abgetragen werden, sodass nach einer Weile sogar Rillen in den Zähnen entstehen, wie auch ein Fachartikel des Zahnarztes Dr. Arnold Paul verrät. Auf diese Weise wird irgendwann das Dentin unter dem Schmelz freigelegt und die Zähne werden empfindlich.

Wir empfehlen die Zahnpasta von “Forever”.  Zu aller erst überzeugt der erfrischende Minz-Geschmack, der für einen guten Atem sorgt. Der Aloe Vera Anteil in dieser Zahnpasta liegt bei 36%. Aloe Vera hat eine sehr reinigende Wirkung und reinigt die Zähne somit auf natürliche Weise. Die Zahnpasta ohne Fluoride poliert die Zähne sanft und gepflegt das Zahnfleisch durch Zusatz von Bienenpropolis. Das sorgt gleichzeitig dafür, dass das Zahnfleisch sich selber stärkt.


4. Im Ernstfall kann der Zahnarzt nahezu jedes Gebiss richten

Wenn es allerdings doch einmal dazu kommen sollte, dass ein Zahn oder vielleicht sogar ein größerer Teil des Gebisses stark beschädigt oder über viele Jahre hinweg sehr schlecht gepflegt wurde, dann ist der Zahnarzt meist die letzte Rettung. Mit den sogenannten „Dritten Zähnen“, also einem künstlichen Zahnersatz können die betroffenen Stellen wieder ausgebessert werden, sodass alltägliche Dinge wie die Nahrungsaufnahme oder die Lautbildung wieder problemlos möglich sind, davon abgesehen spielt aber natürlich auch der optische Aspekt eine sehr große Rolle. Nach einem Ratgeber unter ergodirekt.de lässt sich Zahnersatz in drei Formen teilen: festsitzender Zahnersatz, herausnehmbarer Zahnersatz sowie ein Zahnersatz, der zum Teil festsitzend ist und zum anderen auch herausnehmbar. Typische Formen sind beispielsweise für den festsitzenden Zahnersatz Kronen, Brücken oder Implantate. Bekanntermaßen kann solch ein Zahnersatz weit mehr als 1000 Euro kosten. Dies hängt vom Aufwand der Behandlung und schließlich auch von den verwendeten Materialien ab.

5. Gute und schlechte Nahrungsmittel für die Zähne

Allgemein bekannt ist, dass gerade Süßigkeiten wie Schokolade oder Bonbons Karies auslösen, allerdings sind auch viele andere Lebensmittel nicht unbedingt ideal für die Zahngesundheit. Denn nicht nur süße, sondern auch saure Nahrung und Getränke sind schlecht für die Zähne, denn sie greifen den Zahnschmelz an. Gerade Zitrusfrüchte, Ananas und Kiwi oder Frucht- und Gemüsesäfte oder aber essighaltige Salatsoßen greifen die Zähne an. Selbst gesunde Lebensmittel wie Spinat, Rhabarber oder Mangold sind diesbezüglich nicht eingeschränkt empfehlenswert, denn in ihnen verbirgt sich ein besonders hoher Gehalt an Oxalsäure und diese verbindet sich mit Kalzium. Den Zähnen wird so dieser wichtige Mineralstoff entzogen, wodurch ein Erosionsprozess in Gang gesetzt werden kann. Dennoch muss und sollte natürlich nicht auf frisches Obst oder Gemüse verzichtet werden, schließlich spendet es dem Körper wichtige Vitamine und Mineralien. Besser für die Zähne sind jedoch Speisen, die selbst einen hohen Kalziumgehalt aufweisen, darunter beispielsweise ungesüßte Milchprodukte. Besonders empfehlenswert ist Käse, da dieser an den Zähnen haften bleibt und sie mit einer kalziumhaltigen Schutzschicht überzieht, wodurch Säure neutralisiert wird. Auch faserreiche Lebensmittel wie Brot sind eine sinnvolle Alternative, da sie reinigend und kräftigend wirken.

  • Wichtig: Nach dem Verzehr von Obst und anderen säurehaltigen Lebensmitteln sollte nicht direkt zur Zahnbürste gegriffen werden, denn der nun ohnehin schon angegriffene Zahnschmelz wird auf diese Weise nur noch schneller beschädigt und regelrecht abgeschmirgelt. Empfehlenswert sind daher etwa 30 Minuten Wartezeit.
Abbildung 3: pixabay.com © Giuliamar (CC0 1.0)
Abbildung 3: pixabay.com © Hans (CC0 1.0)
Abbildung 3: pixabay.com © stux (CC0 1.0)

Über den Autor

Rohit Mathur

Rohit Mathur

Als Personaltrainer und Heilpraktiker in Hamburg biete ich eine Vielzahl an Trainingsmöglichkeiten und Therapieformen wie Osteopathie an.

Ich arbeite auch bundesweit als Referent und Ausbilder im Fitnessbereich. Meine Qualitäten umfassen fundiertes medizinisches Wissen, Erfahrung, Einfühlungsvermögen und Intuition.


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*